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PRAXIS: KÖRPERÜBUNG

Drehübung zur Innenohrstimulation und Körper-Geist-Integration Körperübung

Beachte:

  • Viele Menschen gehen anfänglich mit zuviel Ehrgeiz an eine sportliche Übung heran und brechen diese dann vorzeitig ab oder halten sich für ungeeignet. Gerade älteren Menschen, deren Innenohr nicht mehr so flexibel ist, kann zu schnelles Drehen anfänglich eher schaden als nützen. Langsame Steigerung ist mehr.

Drehen Sie sich von links nach rechts im Kreis herum. Halten Sie während der Drehübung den Blick auf einen Ihrer Daumen gerichtet. Es wird bei dieser Übung stets empfohlen, mit einigen wenigen „Drehrunden“ anzufangen, sich aber nach einiger Zeit auf 30 bis 33 Umdrehungen zu steigern. Die Geschwindigkeit des Drehens bestimmen ausschließlich Sie selbst! Versuchen Sie hierbei – wenn Sie noch ungeübt sind – nicht zu schnell zu werden, damit es Ihnen nicht schlecht wird.

Wenn Sie mit dem Drehen fertig sind – ganz gleich wie häufig Sie sich gedreht haben – bringen Sie Ihre Handflächen etwa in Brusthöhe vor Ihrem Körper zusammen. Pressen Sie die Handflächen fest zu- sammen und halten Sie die Balance, indem Sie Ihre Füße etwa schulterbreit auseinanderstellen. Hierbei ist es wichtig, ein „festverankertes Gefühl“ zu bekommen und gleichzeitig noch das Drehen in sich zu spüren .

  • Die Übung (mit den 30-33 Drehungen) sollte für einen optimalen Erfolg  dreimal am Tag ausgeführt werden. Diese insgesamt 90 bis 99 Umdrehungen bedeuten ein optimales Training für das vestibuläre Organ und das gesamte Nervensystem.

Der Gleichgewichts-Übungstest

Als schnellster Fitneß-Test der Welt gilt eine Standübung, die vor Jahren amerikanische Wissenschaftler in Houston entwickelten. Dabei geht es darum, das Gleichgewicht während dieser Standübung zu überprüfen und dabei gleichzeitig das Vestibularorgan (das Innenohr) zu trainieren.

Das Vestibularorgan:

  • In dem für den Gleichgewichtssinn zuständigen Vestibularorgan befinden sich kleinste Härchen und Blutgefäße, die es zu hegen und zu pflegen gilt. einfach indem wir uns bewegen, d.h. wenn wir uns genügend „schwerelos bewegen“, wie Kinder Purzelbäume schlagen, schaukeln oder entsprechende Sportarten – Trampolin u.a. – ausüben. Aber auch bestimmte Hochfrequenzmusik hält das Gleichgewichtsorgan flexibel und gut durchblutet.

Durchführung: Stellen Sie sich bequem hin, lassen Sie die Arme locker herunterhängen, schließen Sie die Augen und heben ein Bein gestreckt leicht vom Boden an. Falls Sie das auf-einem- Bein-stehen nicht öfter geübt haben, werden Sie bald anfangen zu schwanken. Wenn Sie diese Übung öfter trainieren oder Sie öfter Sport treiben, sollten Sie es bis 30 Sekunden schaffen.

Wenn Sie länger als 30 Sekunden auf einem Bein stehen können, sind Sie in ausgezeichneter Form. Gratulation!

Anmerkung:

  • Falls wir zuviel Alkohol, aber auch zuviel Kaffee getrunken haben, kann das Gleichgewichtsorgan durcheinandergebracht sein. Sie werden auch merken, daß Sie den Test länger durchhalten, wenn Sie ausgeruht sind. Streß beeinflußt ebenfalls das Testergebnis.
Aus Gehirn & Gesundheit Mai 1996
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Mit MET-Klopftechniken zu finanziellem Erfolg!

Rainer und Regina Franke

Was ist das Geheimnis finanziellen Erfolgs? Es ist unsere innere Einstellung! Sie entscheidet darüber, ob wir Geld magnetisch anziehen oder ob es uns zwischen den Fingern zerrinnt. Nehmen Sie den Schlüssel zu finanzieller Freiheit selbst in die Hand! MET-Klopftechniken verankern geeignete Erfolgsmuster, um den Fluss des Geldes auf das eigene Konto zu lenken:

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Der Feind an Ihrer Seite

Vorwort von Jeffrey Young

Eines der Probleme, über die mir meine Klienten im Laufe der Jahre am häufigsten berichtet haben, ist die Frage des Umgangs mit dem egozentrischen, egoistischen Verhalten narzißtischer Partner. Die Betroffenen fühlen sich fast immer frustriert, wütend, erniedrigt und hilflos, weil es ihren Partnern fast völlig an Sensibilität und Empathie ihren eigenen Bedürfnissen und Gefühlen gegenüber fehlt. Wenn ich die Geschichten solcher Klienten über die unvorstellbare Selbstsucht ihrer Partner höre, bin ich oft fassungslos. Häufig sind die Betroffenen weder in der Lage, einen Narzißten, in den sie sich vor vielen Jahren verliebt hatten, zu verlassen, noch können sie sich gegen ihn zur Wehr setzen.

Deshalb bin ich begeistert darüber, daß meine gute Freundin und Kollegin Wendy Behary dieses wichtige Buch über den Umgang mit Narzißten geschrieben hat. Es wird ganz sicher allen helfen, die ebenso wie meine Klienten versuchen, Tag für Tag mit narzißtischen Arbeitskollegen oder Partnern zurechtzukommen. Zwar gab es schon einige Selbsthilfebücher zu diesem Thema, aber unter ihnen nimmt das vorliegende Buch „Der Feind an Ihrer Seite“ eine besondere Position ein, da es sich dem Thema sehr differenziert, tiefgründig und mitfühlend nähert und sehr effektive Veränderungsstrategien beschreibt. Wendy widmet sich in ihrer klinischen Praxis seit vielen Jahren speziell der Behandlung von Narzißten und ihrer Partner; deshalb ist sie genau die richtige Person, um ein Buch über dieses äußerst schwierige und spröde Problem zu schreiben.

Wendy hat die Möglichkeit, jeweils einen speziellen wissenschaftlichen und therapeutischen Bereich zu nutzen, um ihren Lesern zu einem besseren Verständnis des Narzißmus zu verhelfen und ihnen einen sinnvolleren Umgang mit ihm zu ermöglichen: die Schematherapie und die interpersonale Neurobiologie. Die Schematherapie habe ich zusammen mit Kollegen im Laufe der letzten zwanzig Jahre entwickelt, um Therapeuten, Klienten und anderen zu helfen, jene tiefen emotionalen Themen oder Schemata besser zu verstehen, die sich von unserer Kindheit an herausbilden und die schließlich die meisten von uns zur Entwicklung repetitiver und selbstzerstörerischer Lebensmuster bringen. In einer für Laien verständlichen Form habe ich diese Ideen erstmals in meinem Buch „Sein Leben neu erfinden“ beschrieben.

„Der Feind an Ihrer Seite“ wendet die Konzepte der Schematherapie auf die Arbeit mit Narzißten an und enthält zudem neuartige Erkenntnisse und Sichtweisen, die mir vor der Lektüre dieses Buches nicht bekannt waren. Wendy hat auf wundervolle Weise erklärt, wie dramatisch sich Schemata wie Unzulänglichkeit und Emotionale Entbehrung auf unser Leben auswirken können. Ihre einzigartigen Beiträge zur Schematherapie ermöglichen uns ein tieferes Verständnis der Narzißten, mit denen wir in unserem Leben zu tun haben. Außerdem zeigen sie uns, wie wir unsere eigenen „Dämonen“ überwinden können, die uns daran hindern, effektiv mit narzißtischen Partnern, Eltern, Freunden und Kollegen umzugehen.

Seit Jahrhunderten bewährt – Das Heilwissen der Landfrauen:

SANFTE HELFER  bei häufigen Beschwerden – und kleine Beauty-Tipps (Funk-Uhr-Meine Gesundheit)

Wo die Natur noch vor der Haustür anfängt, weiß man sich zu helfen, wenn der Körper mal zwickt und zwackt: Man vertraut auf die Mittel, mit denen seit Jahrhunderten Kopfweh, Erkältung und Magenschmerzen sanft behandelt werden. Gepflegt wird dieses Wissen um die heilsamen Kräfte der Natur von den Landfrauen. Hier finden Sie ihre 66 besten Rezepte – auch solche, die nicht nur gesünder, sondern schöner machen.

Kopfschmerzen

1 Oregano gegen Spannungskopfschmerz:

1 TL getrocknete Oreganoblätter mit kochendem Wasser überbrühen, 10 Min. ziehen lassen, 3 Tassen am Tag.

2 Inhalieren mit Kohlwasserdampf:

1-2 l Wasser aufkochen, ¼ Kohlkopf klein schneiden, ins Wasser geben. 15 Min . kochen, von der Kochstelle nehmen, unter einem großen Handtuch die Dämpfe inhalieren. Danach das Gesicht eincremen.

3 Kaltes Armbad vertreibt Kopfschmerzen:

Die Unterarme ein paar Minuten lang in kaltes Wasser tauchen, dann kräftig abrubbeln.

4 Zwiebelpackung gegen Schmerzen im Hinterkopf:

Rohe Zwiebeln in Scheiben schneiden, in den Nacken legen. Mit einem Tuch bedecken und fest mit einem Wollschal umwickeln.

Schnupfen

5 Butter und Majoran gegen wunde Nasen:

Bei trockenen und entzündeten Nasenschleimhäuten 20 g ungesalzene Butter, 4 g Bienenhonig und 6 g frischen Majoransaft (Reformhaus) verrühren und damit die Nasenschleimhaut eincremen.

6 Essigdampf gegen Schnupfen:

250 ml Apfelessig und 125 ml Wasser erhitzen, 15 Min. die Dämpfe einatmen.

7 Leinsamen gegen Stirnhöhlenentzündung:

500 g Leinsamen kochen, in einen Leinenbeutel füllen, mehrmals tgl. 5 Min. auf die schmerzende Stelle legen.

Erkältung

8 Zwiebelsirup gegen Erkältung:

Eine mittelgroße Zwiebel würfeln, gut mit Zucker bestreut zugedeckt stehen lassen. Den Saft, der sich nach 1 Stunde gebildet hat, teelöffelweise einnehmen.

9 Wadenwickel senken Fieber:

Je ein in kaltes Wasser getauchtes, ausgewrungenes Tuch um die Waden wickeln, darüber ein trockenes Frottiertuch. Nach 10 Minuten abnehmen, evt. erneuern. Nicht bei kalten Füßen!

10 Hühnerbrühe lindert und stärkt.

Suppenhuhn mit Wasser bedecken, Salz Pfefferkörner und – Suppengemüse zugeben, zum Kochen bringen, 45 in. Kochen, heiß essen.

11 Lavendelöl gegen Atemwegserkrankungen:

10 Tropfen Lavendelöl in heißes Wasser geben, die Dämpfe 10 Minuten einatmen.

12 Melissengeist gegen Erkältung:

250 ml warme Milch mit 2 EL Honig und 2 TL Melissengeist mischen, trinken. Vorsicht: Für Kinder nicht geeignet.

13 Ölkur zur Virenabwehr:

1 EL Sonnenblumenöl 15 Min. im Mund spülen, ausspucken. Mundhöhle mit Wasser ausspülen, Zähne ohne Paste putzen.

14 Linden- und Holunderblüte  bei Fieber:

Je 1 EL der getrockneten Blüten mischen, mit 1 Tasse kochendem Wasser überbrühen. 10 Minuten ziehen lassen. Täglich 4 Tassen trinken.

Halsschmerzen

15 Apfelessig gegen Halsweh:

4 TL Apfelessig in lauwarmem Wasser verrühren, stündlich damit gurgeln.

16 Milchbrei gegen Heiserkeit:

2 weisse Brötchen in 250 ml Milch zu Brei kochen. Auf Brust und Hals auftragen, 20 Minuten einwirken lassen.

17 Johannisbeersaft bei Halskratzen:

4 EL schwarzen Johannisbeersaft, 1 EL Honig, 2 EL Zitronensaft mischen, dreimal täglich trinken.

18 Olivenöl für die Stimme:

Ein Taschentuch mit Olivenöl tränken und über Nacht an den Kehlkopf binden.

19 Pfeffer bei Halsschmerzen:

4 TL Wasser, 4 TL Honig, 1/2 TL Cayennepfeffer mischen. Zweimal täglich 1 TL im Mund zergehen lassen.

Husten

20 Bibernelle lindert Bronchitis:

1 Tasse kaltes Wasser  über 1 TL getrocknete Bibernellewurzel giessen, aufkochen, 3 Minuten weiterköcheln lassen, durchsieben. 3 Tassen täglich zwischen den Mahlzeiten.

21 Senfwickel gegen Husten:

1 EL Senfmehl mit Wasser zu einem Brei verrühren. Baumwolltch hineintauchen, auf die Brust legen.

22 Holundersaft für starke Bronchien:

Täglich 250 ml Holunderbeersaft trinken.

23 Schwarzkümmel gegen Bronchitis:

25 Tropfen Schwarzkümmelöl in 2 Liter kochendes Wasser träufeln,  den Dampf 15 Minuten inhalieren.

24 Thymiantee lindert Husten:

Thymian mit 1 Tasse kochendem Wasser übergiessen, 10 Minuten ziehen lassen. Täglich  3 Tassen davon trinken.

25 Anistee gegen Husten:

1 TL Anissamen im Mörser zerdrücken. 1 Tasse kochendes Wasser darübergiessen, 10 Min. ziehen lassen, durchsieben. Bis zu 4 Tassen täglich

Wohltaten für die Augen

26 Kamillendampf frischt fernsehmüde Augen auf:

4 EL Kamillenblüten mit 1 Liter kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, den Dampf 15 Minuten auf die geschlossenen Augen einwirken lassen.

27 Bratäpfel gegen Rötungen:

Warmes Fruchtfleisch auf die geschlossenen Augen legen. Nach dem Auskühlen mit Wasser abwaschen.

28 Nusskompresse bei verklebten Augen:

30 Gramm Walnussblätter 8-10 Minuten in 1 L Wasser kochen, durchseihen. Leinen- oder Baumwolltuch eintauchen, auswringen, für 10 Minuten auf die geschlossenen Augen legen.

29 Salbei gegen Bindehautentzündung:

Für eine Kompresse 1 TLSalbeiblätter in 8 EL Wasser aufbrühen. Den Sud abkühlen lassen, zwei Wattepads damit befeuchten und auf die geschlossenen Augen legen. Mindestens drei- bis viermal pro Tag wiederholen.

30 Quarkmaske lindert Tränensäcke:

2 EL Quark, 1 EL Joghurt, 1 EL Honig, 1 TL Zitronensaft mischen. Die Partien um die Augen, Stirn und Wangen bestreichen, 20 Minuten einwirken lassen, mit warmem Kamillentee abwaschen.

Gut fürs Gesicht

31 Bananen für den Teint:

1 Banane mit 1 EL Quark und 1 TL Jojobaöl verrühren. Den Brei als Maske auftragen und 15 Minuten einwirken lassen.

32 Erdbeeren bei roter Nase:

Erdbeeren mit der Gabel zerdrücken, den Brei 1 Stunde auf der Nase einwirken lassen.

33 Ölwickel gegen faltigen Hals:

3 TL Pflanzenöl mit 3 TL Honig leicht erwärmen, verrühren, mit einem breiten Pinsel auftragen. Hals mit einem feuchtwarmen Baumwolltuch bedecken, 1 Stunde einwirken lassen.

34 Reinigungsmilch strafft schlaffe Gesichtshaut:

1/2 Salatgurke hobeln, durch ein Leinentuch pressen. Saft mit 40 ml Rosenwasser und 30 ml Glyzerin in eine dunkle Flasche füllen, schütteln, kühl lagern. Während einer Woche verbrauchen.

35 Weizenkeimöl gegen Juckreiz:

Haut mit Weizenkeimöl massieren, dazu täglich 250 ml Milch trinken.

36 Lavendelöl gegen Pickel:

Mehrmals täglich ein Wattestäbchen damit tränken, betroffene Hautstellen betupfen.

37 Maske bei trockener, gereizter Haut:

3 Kartoffel  schälen, reiben und den Brei auf das gereinigte Gesicht streichen. Nach 20 Minuten abspülen.

Magenschmerzen

38 Fencheltee gegen Bauchweh:

1 TL Fenchelsamen mit 250 ml Wasser überbrühen. 10 Minuten ziehen lassen, trinken.

39 Mariendisteltee nach üppigem Essen:

1 TL Mariendistelfrüchte mit 1 Tasse kochendem Wasser aufbrühen, 10 Minuten ziehen lassen, ungesüßt trinken.

40 Pfefferminze gegen Magenverstimmung, Übelkeit, Brechreiz:

2 TL getrocknete Pfefferminzblätter mit 250 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen, lauwarm trinken.

41 Schlehentee gegen Sodbrennen:

Stündl. 1 Tasse Schlehentee trinken. Dafür 1 EL Schlehenblüten mit 500 ml kochendem Wasser übergießen, 10 Min. ziehen lassen.

42 Blutwurz stoppt Durchfall:

1 TL Blutwurztee in 1/4 L Wasser 15 Minuten köcheln, abseihen, trinken. Später Zwieback, geröstetes Brot oder Kartoffelbrei essen.

43 Gebrannte Suppe gegen Magenverstimmung:

Für 2 Personen 1 gehäuften EL Margarine schmelzen, 3 EL Grieß einrühren. Rühren, bis er  braun wird. Mit 1/2 L Wasser ablöschen und 1 Bratwürfel würzen. 5 Minuten köcheln lassen. Mit Muskat abschmecken. Heiß servieren.

44 Salbei lindert Durchfall:

Täglich 3 Tassen frisch gebrühten Salbeitee trinken.

45 Kümmel und Pfefferminze gegen Blähungen:

Täglich 4 Tassen Pfefferminz- oder Kümmeltee trinken.

46 Heilerde bei strapaziertem Magen:

1 TL Heilerde (Apotheke) in warmem Wasser auflösen, nach dem Essen trinken. Hilft auch bei Sodbrennen.

Blasenentzündung

47 Hemmt die Entzündung:

Aus Goldrute, Brennessel-, Birken- und Bärentraubenblättern zu gleichen Teilen einen Tee mischen. 1TL pro Tasse 5 Minuten ziehen lassen 3-4 Tassen täglich trinken. Achtung: Wenn es nach 2 Tagen nicht deutlich besser ist, unbedingt zum Arzt.

48 Preiselbeersaft desinfiziert:

Vor jeder Mahlzeit ein kleines Glas Preiselbeersaft und viel stilles Wasser trinken.

Mundgeruch

49 Brottrunk:

Milchsäurebakterien im Brottrunk bekämpfen Mundgeruch effektiv.

50 Heidelbeertee:

Drei Wochen lang täglich 3 Tassen Heidelbeertee trinken.

51 Süßholzwein:

100 g getrocknete Süßholzwurzeln in Stücke schneiden, in Wein legen, 10 Tage ziehen lassen. In eine Flasche abseihen. 1 TL auf ein Glas Wasser geben, Mund damit spülen. Bekämpft Mundgeruch, der auf Magenstörungen beruht.

52 Frische Kräuter:

Gehackte Petersilie, frische Salbei- oder Pfefferminzblätter kauen.

Zähne

53 Mädesüß bei Schmerzen:

Bei Nervenschmerzen oder Wurzelreizungen hilft dieser Tee: 1 TL getrocknete Mädesüßblüten und -blätter mit 150 ml Wasser überbrühen. Dann 10-20 Minuten ziehen lassen. Täglich 3 Tassen trinken.

54 Nelken gegen entzündetes Zahnfleisch:

Als wässerige Spülung mit 1- bis 5-prozentigem ätherischm Öl oder unverdünntes Nelkenöl aufs Zahnfleisch geben. Oder Gewürznelke auf den Zahn legen.

55 Salzwasser lindert Zahnweh:

So viel Salz wie möglich in warmem Wasser auflösen, Mund und Zähne damit ausspülen. Mehrmals wiederholen.

Zum  Einschlafen

56 Mandelmilch für schöne Träume:

20 g Mandeln im Mixer zerkleinern, mit 200 ml Milch und 2 TL Honig erwärmen. 30 Min. vor dem Schlafengehen trinken.

57 Tannennadel-Tee entspannt:

Tannennadeln zerdrücken, 1 TL davon mit 1 Tasse kochendem Wasser begießen, 2 Minuten ziehen lassen, trinken.

58 Zwiebelmilch bringt Gelassenheit:

1 Tasse Milch erwärmen, Zwiebel halbieren, in die Milch legen, 15 Minuten ziehen lassen.

59 Hopfen und Melisse machen schläfrig:

Pro Tasse je 1 TL Hopfen und Melisse 3 Minuten ziehen lassen, trinken.

60 Schlaues Schlafkissen:

Je 50 g Hopfenzapfen und Johanniskraut sowie je 30 g Lavendelblüten und Baldrianwurzel vermischen, in ein kleines Leinenkissen füllen. Unter den Kopf legen.

61 Heublumenbad:

500 g Heublumen mit 3 L Wasser aufkochen, 1/2 Stunde ziehen lassen, abseihen. Ins Badewasser geben, danach sofort ins Bett.

Schöne Lippen

62 Gurke gegen trockene Lippen:

Mit Gurkenscheiben die Lippenhaut massieren.

63 Kakaobutter bei rauen Lippen:

Spröde Lippe mit Kakaobutter einreiben.

64 Quark bei spröden Lippen:

Sahnequark und Honig mischen, auftragen, nach 10 Min. abschlecken oder abwaschen.

65 Knoblauch heilt Risse:

Knoblauch in Scheiben schneiden, Lippen damit einreiben.

66 Honig gegen Lippenbläschen:

Fünfmal täglich Honig auftragen einwirken lassen. Sie können auch Zahnpasta auftupfen das trocknet  die Bläschen aus.

Grassäfte

In den USA ist Weizen- oder Gerstensaft als Geheimtip für Sportler und Geistesarbeiter schon länger bekannt – hier spricht man auch vom „green magic“ – einer Überlebensmedizin für das neue Zeitalter. Wegbereiter der „grünen Medizin“, die mittlerweile in allen health shops zu bekommen ist, sind die Ärztin Ann Wigmore und der Ernährungswissenschaftler Victoras Kulvinkas vom „Hyppocrates Health Institute“ in Boston.

Doch unsere „Fast-Food-Gesellschaft isst und trinkt im allgemeinen zu wenig Chlorophyllhaltiges. Ein Energiespender ganz besonderer Art ist der grüne Gerstensaft als Extrakt. Vorteil: er ist stets vorrätig zu halten, also immer griffbereit. um in ein Getränk eingerührt zu werden. Der Hauptbestandteil des Gerstenextraktsaftes ist das Chlorophyll, das auch als „grünes Pflanzenblut“ bezeichnet wird und durch den Prozeß der Photosynthese in den Pflanzenzellen entsteht.

Der Vitalstoffgehalt von grünem Gerstensaft im Vergleich mit anderen Lebensmitteln:

Folsäure

Pantothensäure

Niacin

Chlorophyll

Cholin

Gerstensaft

640

2,48

10,6

1490

260

Kopfsalat

20

0,10

0,2

Spinat

80

0,30

1,0

Bananen

10

0,20

0,5

Orangen

1,0

Lachs

5,0

0,50

20,1

(Auszug aus der Graphik der Research Association/Office of Science and Technology)
Quelle: Gehirn & Gesundheit - Mai 1996

DIE GRÜNE KUR

Frühjahrsputz für Körper und Geist


Die Jahreszeit eignet sich ideal dafür, um in den Genuss von Chlorophyll und Bitterstoffen aus der Natur zu kommen. Pflanzensäfte aus Birke, Löwenzahn und Brennessel sowie Ginkgo- oder grüner Tee reinigen nicht nur den Körper, sondern unterstützen auch das Gehirn. Das Chlorophyll liefert uns eine Extraportion Sauerstoff. Die grünen Pflanzen (natürlich auch als Blattsalat zu essen) regen die Leber an, unterstützen die Giftausscheidung und verbessern die geistige Wachheit und Aufnahmefähigkeit.
Es eignen sich folgende „Kur-Getränke“: Ein Glas zu einem Drittel mit Brennessel/Birke oder Löwenzahnsaft füllen, zwei Drittel stilles Wasser hinzugeben und auf nüchternen Magen trinken. Wird dies einige Tage durchgeführt, dann macht sich nach kurzer Zeit folgende Veränderung bemerkbar: Sie haben frühmorgens mehr Tatendrang, Energie und gute Laune.
Nach einem langen Winter mit wenig Sonne ist es geradezu ein Bedürfnis – sollten Sie nicht etwa den Luxus eines grünen Wintergartens besitzen -, sich überall mit grünen Pflanzen zu umgeben. Bei den Mahlzeiten setzen knackig-frische Salate und aromareiche Kräuter grüne Akzente – sie stehen quasi für die Lebendigkeit der Nahrung.

Eutonie

Das Wort Eutonie kommt aus dem griechischen:

eu = wohl, gut, harmonisch; tonos = Spannung.

Die Eutonie wurde erstmals 1959 nach langjähriger Entwicklungsarbeit der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Begründerin der Eutonie ist die schwedische Physiotherapeutin Gerda Alexander (1908-1994).

Bei der Eutonie spielt mehr der Kontakt mit der Umwelt über die Haut eine große Rolle; weniger die Beobachtung.

Ziel der Eutonie ist es, ein dynamisches Gleichgewicht zwischen Anspannung und Loslassen zu finden, um eine maximale Elastizität der Muskelkraft zu erreichen, sowie die Entwicklung der Sensibilität und Wahrnehmungsfähigkeit des Körpers. Ebenso hilft Eutonie auch bei Ängsten, Schlaflosigkeit, Stress und Depressionen.

Die Übungsweisen der Eutonie sind verschieden. Zum einen erfährt man über die Berührung mit der Haut die eigenen Grenzen des Körpers, entwickelt Sensibilität und stimuliert die Haut.

Andererseits kann man auch den Körper von innen kennenlernen, ein Gefühl für Muskulatur und Knochen entwickeln und dadurch den eigenen Körper beleben.

Eine weitere Übungsweise ist der Kontakt zur “Außenwelt” um die Auswirkungen des eigenen Handelns zu erkennen.

Die Fortbewegung im Raum hilft durch die Lösung von eingefahrenen Haltungsfehlern in der Bewegungsmuskulatur die Reaktionsfähigkeit oder die eigenen Bewegungsabläufe zu verbessern, was auch zur Selbstbewusstseinsförderung beiträgt.

Diese Methode erfordert eine mehrjährige Ausbildung und ist kaum geeignet sich in Fitnesskursen als eigenständige Einheit durchzusetzen, jedoch lassen sich einzelne, leicht durchführ- und nachvollziehbare Übungen in einen Entspannungskurs oder in eine Entspannungsphase einbauen:

Eine sehr schöne und leichte Übung im Stehen ist z.B. die sanfte Massage des Rückens mit zwei Igelbällen an einer Wand. Dabei stellt man sich rücklings zur Wand, dazwischen die beiden Igelbälle geklemmt (oder auch nur einen Ball für das erstmalige Üben), und rollt durch in die Knie gehen und wieder Aufrichten die Massagebälle an der Wirbelsäule entlang hoch und runter.

Eine weitere Übung im Liegen wäre beispielsweise:

Seitlage einnehmen, der obere Arm wird im 90°-Winkel vor der Brust lang ausgestreckt und abgelegt (Handfläche zeigt zum Boden), und ein Igelball unter die Hand bzw. das Handgelenk gelegt.

Nun nur durch die Bewegung im Schultergürtel langsam einmal nach vorne und einmal nach hinten kippen und dies wiederholen. (Die Seitlage wird während der Übungsausführung beibehalten – die “Boden“-Schulter behält ihren Kontakt zur Matte, die obere Schulter bewegt sich während der Übungsausführung nie bis auf den Boden!). Durch diese Schaukel-Bewegung wandert der Ball vom Handgelenk zum Unterarm und wieder zurück. Auf diese verschiedenen Berührungspunkte sollte die Konzentration gelenkt werden.

Genauso kann man auch in der Partnerarbeit mit den Igelbällen den Rücken der am Boden liegenden Person links und rechts der Wirbelsäule durch Auf- und Abrollen massieren.

Vorteilhaft bei diesen Übungen aus der Eutonie ist es, wenn zuvor bereits eine Entspannungsfördernde Einleitung stattfand, da dadurch die Konzentration auf den Körper, die Bewegungsabläufe und die Berührungen mit der Haut erleichtert wird.

Wichtig ist auch eine entspannende Atmosphäre, vorherige Übungs-demonstration des Kursleiters und ausreichend Zeit für alleiniges Üben und Erspüren für die Teilnehmer.

Weitere Quellen zu diesem Thema:

“Eutonie. Ein Weg der körperlichen Selbsterfahrung” von Alexander, G., Kösel 1989